Home Allgemein SIM-Karten kaufen in Südostasien – So kaufst Du eine SIM-Karte in Thailand, Laos und Vietnam!

SIM-Karten kaufen in Südostasien – So kaufst Du eine SIM-Karte in Thailand, Laos und Vietnam!

von Sandra

Bevor die Reise mit dem Backpack losgeht, fragt sich fast jeder: Wo bekomme ich eine SIM-Karte? Was kostet sie? Wie viele Daten sind inklusive? Was passiert mit meinem WhatsApp?

Dabei ist es gar nicht nötig, sich hier im Voraus so viele Gedanken zu machen. Egal ob in Thailand, Laos oder Vietnam: Eine SIM-Karte zu bekommen ist super einfach.

Ein ganz großer Punkt bei meiner Reiseplanung für Backpacking durch Südostasien war die Frage nach den SIM-Karten in Thailand, Laos und Vietnam. Das ständige Googlen nach SIM-Karten, welche Anbieter es gibt und mit welchen Kosten ich für welche Menge an Daten rechnen muss waren bei mir Tagesordnung.

Allerdings durfte ich schlussendlich die Erfahrung machen, dass diese ganze SIM-Karten-Panik absolut nicht nötig ist.

Wo bekomme ich eine SIM-Karte in Thailand am Flughafen in Bangkok-Suvarnabhumi?

Vor allem wer das erste Mal in Bangkok landet und noch nicht genau weiß wohin er muss, geht mit mobilen Daten und Google Maps so schnell nicht verloren. Wer also in Thailand am Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi startet kommt automatisch an diversen SIM-Karten-Anbietern vorbei.

Diese befinden sich hinter der Immigration und der Gepäckausgabe. Man kommt an ATMs vorbei und es gibt einige Stände von AIS, dtac, truemove und weiteren Anbietern.

Online lassen sich vorab meist kaum die aktuellen Angebote finden – zumindest nicht alle. Eine Übersicht der Tarife liegen an den Ständen aus und sind für jeden einsehbar. Ihr könnt euch also ganz entspannt die Angebote, die sich meist sehr ähneln, anschauen und euch für eine SIM-Karte entscheiden.

Es gibt Tarife für 7 bis 30 Tage und sind unkompliziert verlängerbar. Je nach dem welche Bedürfnisse ihr habt werdet ihr sicher eine passende SIM-Karte finden. Preislich beginnen diese meist ab zirka 220 – 299 Baht (zirka 6,20 – 8,40 Euro) für 7 Tage.

Der Ablauf ist recht einfach. Ihr geht zu einem Mobilfunkanbieter eurer Wahl und entscheidet euch für einen Tarif.

Im Regelfall wird euer Reisepass gescannt und die Mitarbeiter legen die SIM-Karte für euch ein und aktivieren diese direkt. Ebenfalls wird je nach Tarif das Guthaben aufgeladen und der jeweilige Tarif gebucht.

Ihr müsst also nichts tun ausser ein paar Minuten zu warten. Das ganze passiert auch direkt vor euren Augen. Es geht also ganz sicher nichts verloren!

Wer nicht sofort eine SIM-Karte braucht bekommt in sämtlichen Läden in Bangkok beziehungsweise in Thailand generell auf gleiche Weise eine SIM-Karte, die für euch aktiviert wird. Im Zweifel einfach Hostelangestellte fragen, wo ihr eine SIM-Karte kaufen könnt. Viele Hostels verkaufen SIM-Karten auch selbst. Es wird euch sicher immer weitergeholfen.

Ich selbst hatte mich für AIS entschieden, da mir der Anbieter öfter empfohlen wurde. Meine SIM-Karte war eine Traveler-SIM für 30 Tage mit (ich glaube) 7,5 GB und kostete 799 Baht (etwa 23 Euro).

Zukünftig würde ich mich jedoch immer für einen kürzeren bzw. günstigeren Tarif entscheiden, da ich sehr spontan reise und mir in dem Fall 14 Tage gereicht hätten.

 

Wo bekomme ich eine SIM-Karte für Laos?

Meine Reise in Laos begann in Huay Xai – also direkt nach der Grenze von Thailand zu Laos. Nach einem Grenzübergang am Nachmittag von Chiang Rai aus war auch hier mein Tagesordnungspunkt Nummer 1:

Wo bekomme ich nun eine SIM-Karte für meinen Aufenthalt in Laos her?

Auch hier hatte ich mich zwar zuvor informiert – jedoch gab es dann tatsächlich gar nicht die SIM, die ich mir vorher in aufwendiger Recherche ausgeguckt hatte – wurde aber zu einem Laden geschickt, der SIM-Karten von Lao Telecom haben soll.

Meist heißt es, dass ETL oder Lao Telecom eine bessere Netzabdeckung haben. Daher wollte ich eine dieser Karten.

Immerhin hat man selbst in Laos ein viel besseres Netz als man es sich in Deutschland je vorstellen könnte. So kommt es einem zumindest vor.

In einem Geschäft für Mobiltelefone in Huay Xai konnten wir uns die verfügbaren Tarife von Lao Telecom anschauen.

Übersicht der SIM-Karten Tarife für Laos.

Eine SIM-Karte generell kostet 10.000 LAK (zirka 0,99 Euro) plus die jeweiligen Kosten für den Tarif, für den man sich entscheidet.

Ich entschied mich für 7 Tage mit 1,5 GB Datenvolumen für 10.000 LAK. Somit bezahlte ich 20.000 LAK (zirka 1,97 Euro) für die erste Woche. Auch hier ist es möglich erneut einen Tarif hinzu zu buchen. Hierfür muss man lediglich eine Art Karte kaufen und anschließend die jeweilige Anleitung befolgen.

Wie in Deutschland auch tippt man ein paar Tasten auf dem Smartphone, drückt auf anrufen, gibt den Code ein – fertig.

Und natürlich bekommt man auch hier Hilfe sofern man es selbst nicht hinbekommen sollte.

Ich verlängerte eine Woche später noch mal um 7 Tage für 10.000 LAK was einwandfrei funktionierte. Das Kärtchen hierfür kaufte ich dieses Mal in meinem Hostel in Vientiane.

Übersicht für SIM-Tarife in Laos.

Es gibt anscheinend auch eine App für Android und iOS. Genutzt hatte ich diese jedoch nicht, da ich sie nicht kannte. Würde die App bei meiner nächsten Reise durch Südostasien testen.

Hier kann man die App für Android-Geräte herunterladen.

Hier gibt es die App für iOS Smartphones.

 

Wo bekomme ich eine SIM-Karte für Vietnam?

In Vietnam angekommen recherchierte ich mit Hostel-WiFi natürlich wieder nach geeigneten SIM-Karten, um irgendwie einer drohenden Abzocke aus dem Weg gehen zu können.

Aber man kann sich denken wie das ausging: Ich musste spontan los und schauen. Ich denke ich wäre möglicherweise besser in einen üblichen kleinen Supermarkt gegangen – wollte aber versuchen einen Mobiltelefonladen zu erwischen.

Ich landete am Ende in einem Laden für gefühlt Alles und Nichts bei einem recht alten Vietnamesen der natürlich kein Wort verstand, aber einen sehr hilfsbereiten Eindruck machte.

Eine Übersicht mit Tarifen bekam ich nicht – ich würde empfehlen auf jedenfall einen kompetenteren Laden zu suchen. Ich selbst wollte aber nicht weiter umherirren und ob die SIM nun 7 Euro oder 5 Euro kostet war mir schlussendlich auch egal.

Ich erhielt also eine SIM-Karte von mobifone, die scheinbar auch eine sehr gute Netzabdeckung haben soll und für die ich mich selbst auch entschieden hätte. Sie war für 30 Tage und soweit ich den guten Herrn richtig verstand, sollte sie, was das Datenvolumen angeht, bei 3 GB gelegen haben.

Gezahlt habe ich 200.000 Dong was zirka 7,61 Euro entspricht.

Zu beachten gibt es: Wie auch in Thailand benötigt man für die Registrierung der SIM-Karte den Reisepass. In Vietnam ist es jedoch relativ oft der Fall, dass die SIM-Karten bereits vorregistriert sind.
Das ist kein Nachteil, es geht einfach nur schneller. Dennoch solltet ihr noch vor Ort prüfen, ob auch alles funktioniert und euch zeigen lassen, wie ihr das Guthaben (falls ihr welches habt) abrufen könnt.

Im Hostel bekam ich mit wie (laotische oder thailändische?) Gäste mit den Angestellten über die SIM-Karten sprachen. Hier erfuhr ich, dass man gleiche SIM wohl für 20.000 Dong bekommen kann – ich vermute aber stark, dass dieses Angebot ausschließlich Einheimischen gilt, da ich hiervon auf sämtlichen Blogs noch nie etwas gelesen habe – man also ohne hilfreiche/befreundete Kontakte an so eine SIM nicht ran kommt.

Auch wenn mich in vielen Bereichen die teureren Preise für Touristen etwas negativ stimmen würde ich selbst auf keinen Fall nach so einer SIM fragen. Sieben Euro für 30 Tage sind eindeutig günstig genug.

 

Was passiert mit meinem WhatsApp wenn ich die SIM-Karte wechsle?

Nichts.

Zunächst ist es aber wichtig, dass dein Smartphone in Deutschland bereits in Gebrauch war und du damit (ich glaube) mindestens 15 Minuten telefoniert hast.

Es kann sonst passieren, dass dein Smartphone sonst nicht für ausländische SIM-Karten freigeschalten ist. Hier findet man einige Informationen via Google Suche beziehungsweise in den Beilagen zu deinem Gerät. Da ich leider absolut nicht ausreichend bewandert bin auf diesem Gebiet um das wirklich fehlerfrei erklären zu können muss mein kurzer Hinweis hier ausreichen.

Ich selbst habe ein Dual-SIM Gerät, sodass ich einfach eine zweite SIM-Karte einlegen kann. Das ist aber keine Voraussetzung! Mir ist es wichtig im Fall der Fälle ganz sicher die Möglichkeit zu haben, telefonieren zu können. Man weiß ja nie.

Zurück zu WhatsApp. Um WhatsApp zu nutzen benötigt man eine aktive Rufnummer, da mit dieser Nummer der Account aktiviert wird. Anschließend ist es egal, ob du eine SIM-Karte benutzt oder eine andere SIM-Karte einlegst. Wichtig ist nur die aktive Datenverbindung, um die Nachrichten über die App versenden zu können.

WhatsApp funktioniert also wie gewohnt und du darfst auf keinen Fall die Nummer in der App aktualisieren, da sämtliche Nachrichten deiner Freunde nicht mehr bei dir ankommen werden.

Pinterest Grafik mit Sehenswürdigkeiten aus Thailand, Laos und Vietnam

Hast Du bereits Erfahrungen beim SIM-Karten Kauf in Thailand, Laos oder Vietnam gemacht?
Hinterlass’ doch gerne einen Kommentar! 🙂

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