Home Reiseplanung Ausführliche Südostasien Packliste – Backpacking durch Thailand, Laos und Vietnam

Ausführliche Südostasien Packliste – Backpacking durch Thailand, Laos und Vietnam

von Sandra

Thailand, Laos, Vietnam, .. . Für eine Langzeitreise durch Südostasien ist eine durchdachte Packliste essenziell. Hier findest Du meine ausführliche Packliste und alle Gedanken, die ich mir hierzu gemacht habe.

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Wenn Du zur zusammengefassten Backpacking Packliste für Südostasien möchtest findest Du diese hier.

Wenn ich mir so manch eine Packliste anschaue empfinde ich diese oftmals als viel zu lang.

Auch wenn ich unerfahren bin und das meine erste Reise mit dem Backpack ist, war es mir wichtig, nicht zu viel zu packen. Es mussten also von sämtlichen im Internet verfügbaren Packlisten unnötige Dinge gestrichen werden.

Wie ich das gemacht habe?

Eigentlich ist das nicht allzu schwer.
Wichtig ist, dass du dir stets in Gedanken vorstellst in Deinem Zielland unterwegs zu sein. Sobald Du in Gedanken angekommen bist fang an Dir selbst Fragen zu stellen. Wirst du dort so viel Make-Up benutzen wie hier?

Ich selbst kann diese Frage klar mit nein beantworten. Selbst hier in Deutschland verwende ich kaum Make-Up – und im Sommer bricht bei mir immer der totale Notstand aus.

Was genauer gesagt bedeutet: Sobald es mehr als 25 Grad sind und der sonst noch etwas kühlende Wind einem die Hitze ins Gesicht peitscht, kämpfe ich eher ums blanke Überleben als dass ich auf die Idee kommen würde, Make-Up aufzutragen.

Make-Up, sämtliche Pinsel und Lidschatten können getrost im heimischen Kulturbeutel bleiben.

  • max. 2 – 3 Produkte, die Du wirklich brauchst

 

Packliste für Thailand, Laos, Vietnam – zwei Paar Schuhe genügen!

Und die Schuhe, die Sandalen, diese FlipFlops auch noch – oh, meine guten Sneaker… .

NEIN! STOP! MOMENT! ALSO JETZT ERSTMAL KURZ EINEN GANG ZURÜCK SCHALTEN!

Welche Schuhe brauchst Du wirklich?
Schließlich ist das hier eine Packliste für einen Backpacking Trip – und nicht die Checkliste ob der Kleiderschrank zu Hause vollständig ist.
Für den Flug ziehst du die Sneaker an von denen du weißt, du wirst auch längere Fußmärsche schmerz- und blasenfrei überstehen. Was brauchst du also noch? Kompakte, leichte, rollbare Ballerinas?
Und ein paar FlipFlops oder Birkenstock?

Ich denke das ist mehr als genug. Ballerinas nehme ich persönlich nicht mit – ich fand die Dinger noch nie bequem. Leider. Denn Ballerinas sind nicht nur praktisch, sondern auch schlicht-formell-süß.

Falls du nun überlegst dir extra neue Sneaker zu kaufen würde ich dich auch hier davon abhalten wollen. Ich hatte nämlich den gleichen Gedanken. Doch wozu?

Klar, ich hätte auch gerne lieber schlichte, einfarbige Sneaker dabei – möchte aber ehrlich gesagt nichts mitnehmen, worin ich nicht schon viele viele viiiiiiele (!!!) Kilometer gelaufen bin.
Also tu das bitte nur, wenn du wirklich sicher bist, das Geld zu investieren zu wollen/können.

  • 1 paar Sneaker; gehören zum Flug-Outfit
  • 1 paar FlipFlops (und vielleicht die Ballerinas); kommen in den Backpack
  • 1 paar Birkenstock* oder andere Sandalen; auch in den Backpack

Somit wäre der Punkt Schuhe für die Packliste abgehakt.

 

Packliste Südostasien: Eine haarige Angelegenheit?

Aber die Haare müssen perfekt sein! – Oder?

Glätteisen? Föhn? Packe ich nicht ein. Punkt. Ausserdem ist für sowas gar kein Platz im Backpack.

  • Brauchst Du wirklich einen FÖHN (macht ziemlich warme Luft) und ein GLÄTTEISEN (ist heiß!)?

 

Früher war mehr “Buch”

Bücher? Nein, keine Bücher. Bücher sind schlicht und ergreifend zu schwer.

Wäre die Zeit bei mir aktuell nicht zu knapp, würde ich mir wohl auch ein Kindle* zulegen. Sollte mir auf der Reise oft genug nach Lesen gewesen sein, werde ich mir nach der Reise definitiv ein Kindle kaufen.

  • Möchtest du unbedingt unterwegs Lesen – nimm ein Kindle mit. Bitte vergiss nicht das Kindle auch mit Büchern zu füttern.

 

Der Soundtrack zu Deinem Südostasien-Abenteuer

Bluetoothbox? Für mich ein Muss auf jeder Packliste. Egal wohin es geht!

Ich werde meine Bluetooth-Box JBL Go* mitnehmen. Sie ist kompakt, leicht und der Akku hält auch einige Stunden durch.

Wem die Box zu kantig erscheint: Es gibt einen wasserfesten Nachfolger – JBL GO 2*

Wer mehr Wert auf Klangqualität legt könnte mit einer hochwertigeren JBL* Liebäugeln oder gar in die Bose SoundLink* (haben wirklich einen vollen und satten Sound!) investieren.

Nicht zu vergessen: Headphones!

Hier werde ich meine In-Ear Kopfhörer von AKG mitnehmen, die bei meinem Samsung Galaxy S8+ dabei waren. Alternativ kann ich die Noise Cancelling Kopfhörer Bose QuietComfort 35* empfehlen. Da man die Kopfhörer praktisch in die dazugehörige Hülle packen kann, in der sich auch ein Adapter für Flugzeugstecker befindet, sind sie ideal für längere Reisen.

Dabei bedenken solltest Du – wie auch bei allen anderen Gegenständen, die du einpackst – dass alles was du mitnimmst, auch verloren gehen kann.

Meiner Meinung nach macht es also Sinn keinen teuren Bluetooth Lautsprecher mitzunehmen.

  • Eine kleine Bluetooth-Box wird bestimmt für gute Laune sorgen!
  • Kopfhörer

 

Gehört nicht auf die Südostasien-Packliste: Der gesamte Kleiderschrankinhalt.

Versuchst Du gerade deinen halben Kleiderschrank in …

… Deinen Backpack zu stopfen?

Mehrere Wochen oder Monate reisen bedeutet nicht, dass Du den kompletten Inhalt deines Kleiderschranks einpacken musst.

Ich gehöre definitiv zu dem Typ Frau, die gerne auf Nummer sicher geht und lieber noch ein Shirt mehr mitnimmt – jedoch ist unser Platz begrenzt und wir dürfen nicht vergessen, dass wir den prall gefüllten Backpack auch selbst tragen müssen. (Na, wer hätte das gedacht?)

Ich erinnere an dieser Stelle kurz an diesen Moment als Du, vor mehr oder weniger längerer Zeit, im Supermarkt warst und danach in Gedanken geflucht hast, weil die Tasche beziehungsweise dein Rucksack viel zu Schwer war. Aber Du konntest die zwei Tetrapacks mit Säften nicht im Regal lassen – nein, die musstest du kaufen! – Und schleppen.

Zurück also zum Thema mit der Kleidung.

Das Klima in Südostasien ist – wenn wir uns kurz fassen – drückend und warm. (Theoretisch müsste man sich jetzt hier einen sehr langen Absatz vorstellen, der erklärt, dass das Wetter in Südostasien je nach Region von kühl bis warm alles bereit hält.)

  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • mehr oder weniger viel Sonne
  • gerne mal ein starker Regen

Fangen wir mit dem schwierigen Part an: Jacken

Wir wäre es mit einer Regenjacke? Nein, darin schwitzt man definitiv zu viel. Maximal ein leichtes Regencape*. Du kannst aber natürlich auch vor Ort oder vor Deiner Reise Regenponchos*, wie wir es aus dem Freizeitpark kennen, kaufen.

Da ich jetzt nicht jedes einzelne Kleidungsstück in Frage stellen möchte, kürze ich an dieser Stelle kurz ab.
Wir wissen also jetzt: Wir sollten uns genauer über die Regionen, in die wir reisen wollen, zu der entsprechenden Reisezeit, informieren, damit wir auch wirklich die richtige Packliste vor uns liegen haben.

 

Südostasien Packliste: Alle meine Kleider

Beachte, dass Du mit dieser Packliste spätestens nach zirka zehn Tagen Deine Wäsche waschen (lassen) musst.

Du bist eine Frau?

  • max. 12 Oberteile (Tops, Shirts)
  • 1 warmes paar Socken (wirst du im Flugzeug oder Nighttrain brauchen!)
  • 2 – 3 Shorts
  • 1 Rock
  • 1 Kleid
  • 2 Bikinis
  • 2 BHs
  • 1 Jogginghose oder Leggings für den Flug
  • 1 Sweatjacke* für den Flug
  • 7 paar Sneaker-Socken
  • Unterwäsche für 8 – 10 Tage
  • ggf. noch eine Haremshose* – die kannst du aber auch vor Ort kaufen.
  • 1 Sarong*, auch diesen kannst Du vor Ort kaufen (was ich auch tun werde)

Du bist ein Mann? Nun, dann gilt für Dich fast das Gleiche.

  • 10 – 12 Oberteile (Tops, Shirts; davon max 1-2 Teile, die etwas schicker sind)
  • 2 – 3 kurze Hosen
  • 2 – 3 Badeshorts
  • 1 lange Hose (brauchst Du für schickere Abende; Rooftop-Bars)
  • 1 Jogginghose oder andere bequeme Hose für den Flug
  • 1 Sweatjacke* für den Flug
  • 7 paar Sneaker-Socken
  • Unterwäsche für 8 – 10 Tage

 

Was ist denn nun mit der Technik?

Fragst Du dich das bereits?

Das ist recht schnell beantwortet. Ich möchte einfach nicht so viel Technik mitnehmen, da es mir zu schwer und zu globig ist.

Folgende Dinge werde ich einpacken:

Darf auf keiner Packliste fehlen: Dokumente

Die richtigen und vor allem wichtigen Dokumente einzupacken ist wohl das A und O jeder Langzeitreise. Hier gibt es einige Dinge, die du definitiv nicht auf Deiner Packliste vergessen solltest!

Gründsätzlich solltest du sämtliche Dokumente stets sicher aufbewahren und vor Diebstahl schützen. Es macht Sinn die Dokumente, wie Reisepass, Tickets und Co auch in einer Cloud oder Deinen Emails abzuspeichern. So hast Du immer Zugriff auf die Unterlagen auch wenn etwas verloren gehen sollte.

Ich selbst habe auch meinen Impfpass gescannt. Laminierte Kopien werde ich vom Reisepass mitnehmen.
Für Grenzübergänge und ein Visum-on-arrival ist es zudem praktisch, wenn Du bereits Passbilder dabei hast sowie im Idealfall den entsprechenden Betrag für das Visum in Dollar.

Vergiss nicht eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die Deiner Reisedauer entspricht. Bei kostenpflichtigen Kreditkarten ist meistens eine Reiseversicherung enthalten. Hier solltest Du die genauen Bedingungen in den Unterlagen nachlesen, da die Dauer meist auf sechs oder acht Wochen beschränkt ist.

Wenn Du noch eine Auslandskrankenversicherung suchst, kann ich Dir die Auslandskrankenversicherung der HanseMerkur* empfehlen. Offene Fragen werden zudem auch freundlich und kompetent beantwortet. Hier erzähle ich Dir von meinen Erfahrungen mit der HanseMerkur. Denk daran, hier ebenfalls wichtige Rufnummern und Versicherungsbedingungen mitzunehmen. Sicher ist sicher.

 

Überlebenswichtige Gegenstände für Backpacker

Okay, ganz so überlebenswichtig nun wohl nicht. Dafür aber Dinge, die je nach Budget und Reiseplänen unbedingt in Deinen Backpack müssen.

Drybag

Eine Drybag ist für mich ein Muss, da ich diese bei manchen Touren oder auch am Strand brauchen werde.
Meine Drybag ist von The Friendly Swede* und fasst 10 Liter.
Ich habe meine Drybag bereits in der Badewanne unter laufendem sowie stehendem Wasser getestet und sie hält definitiv was sie verspricht. So sind Handy, Kamera und Co. bestens geschützt.

Wichtig: Eine Drybag sollte man möglichst nicht unter Wasser tauchen – dazu sind sie nicht gedacht.

 

Moskitonetz

Da ich wirklich lange reisen werde und noch dazu während der Regenzeit, nehme ich ein
imprägniertes Moskitonetz von GlisGlis* mit. Ich gehe (ganz optimistisch) davon aus, dass ich es nicht so oft nutzen werde, wie man sich denken könnte. Jedoch ist es mir die Sicherheit vor Krankheiten und nervigen Stichen wert, das Netz dabei zu haben.

Daher kommt das Netz mit auf meine Südostasien Packliste.

Wichtig: Um das Moskitonetz befestigen zu können, benötigst Du Haken, Powerstrips und ausreichend viel Seil!

 

Mikrofasterhandtücher

Zum Abtrocknen nehme ich anstelle normaler Handtücher (die sind viel zu schwer und sperrig!) kompakte
Mikrofaser Handtücher von Outdoor Freakz*
mit. Das praktische ist: Es ist bereits ein Doppelpack bestehend aus einem großen und kleinen Handtuch und sie wiegen wirklich fast nichts!

Wichtig: Solltet ihr euch für einen anderen Anbieter entscheiden, achtet auf die Farbe des Handtuchs. Ich habe wirklich mehr als vier Stunden recherchiert und oft gelesen, dass vor allem kräftige Farben auch nach mehrmaligem Waschen stark abfärben! Also lieber helle Töne bei den Handtüchern auswählen.

 

Hüttenschlafsack / Inlett

Wenn Du sehr auf die Qualität der Hotels und Hostels achtest, brauchst du definitiv kein Inlett. Da ich aber mehr oder weniger geplant habe, auch mal mehr als kostengünstig zu nächtigen, ist für mich ein Inlett ein absolutes Muss! Sollte man die vorhandene Bettwäsche nicht unbedingt benutzen wollen oder die Matratze einem nicht so appetitlich vorkommt schläft man einfach im Inlett und fühlt sich so automatisch ein Stück wohler. Gerade wenn man, wie in Südostasien sehr weit weg von zu Hause ist, kann so ein Inlett vielleicht auch ein kleiner Helfer für den Wohlfühlfaktor sein.
Hier habe ich mich für den Nomadic Hüttenschlafsack* entschieden.

Wichtig: Kein wärmendes Inlett kaufen – wir frieren schließlich nicht – ausser uns ist die Klimaanlage im Dorm zu kalt.

 

Backpack? Welcher Backpack überhaupt?

Das Beste kommt zum Schluss!

Mich für einen Backpack zu entscheiden fiel mir relativ leicht. Da ich komfortabel an meine Sachen kommen möchte, kam mehr oder weniger nur ein Osprey in Frage.

So habe ich mich für den Osprey Fairview 55* in der Farbe Rainforest Green entschieden. Dieser Rucksack ist speziell auf die Statur eines Frauenkörpers angepasst und zeitgleich auch das weibliche Pendant zum Osprey Farpoint 55*. Den Backpack kann man komplett öffnen – wie einen Koffer. Das erleichtert die Suche nach Gegenständen enorm! Ebenfalls befindet sich ein abnehmbarer 13 liter Rucksack oben drauf, der sich gut als Daypack eignet. Das Hauptfach des Rucksacks fasst somit 42 Liter. Das sollte vollkommen ausreichen.

Je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr neigt man dazu noch mehr einzupacken; denn: “Es passt ja noch was rein.”

Zusätzlich habe ich mir noch den faltbaren Osprey Ultralight Stuff Pack 18 l* geholt.

 

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Hier siehst du wie er sich auspacken und zusammen falten lässt. Es war tatsächlich einfacher als ich es erwartet hatte. Daher auch hier eine klare Empfehlung – dieser Daypack muss mit auf die Packliste!

Und damit wäre ich nun auch schon fast am Ende der langen Packliste und meinen Gedanken dazu. Ich werde den Beitrag aber die nächsten Tage um eine Bauchtasche und/oder einer Brusttasche für Wertgegenstände ergänzen.

Du willst direkt zur vollständigen Packliste für Deinen Backpacking-Trip? Hier findest Du sie!

 


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